4. Tag
29.02.2000 Ankunft auf Rarotonga

Die Einzige Gemeinsamkeit dieses Landes mit den USA ist die Sprache.
Und auch das noch nichtmal richtig.
Ein merkwürdiger Slang, der nicht immer ganz so einfach zu verstehen ist. Aber die Menschen sind sehr nett und falls man mal was nicht verstanden hat, wiederholen sie es gerne (leider genauso wie beim ersten Mal und man versteht wieder nix).
Aber der Umgang mit Menschen ist, selbst auf so einer "Abfertigungsmaschine" wie dem Flughafen, als sehr angenehm und herzlich zu bezeichnen.
Wir kümmerten uns gleich um die Tickets für den Flug nach Rarotonga.
Die Flüge hin und zurück von der Insel waren fest gebucht. Diesmal also kein Risiko.
Nach einer fast zu kurzen Wartezeit in dem angenehm sonnigen Ankunftsbereich des Flughafens ging es dann mit Air Newzeeland weiter nach Raro.
An dieser Stelle sei erwähnt, das Air Newzeeland eine hervorragende Fluglinie ist.
Toller Service, gute Maschinen, prima Essen und nette Stewardessen.
Nach wenigen Stunden Flug über die Datumsgrenze hinweg landeten wir auf Raro komischerweise einen Tag bevor wir abgeflogen waren.
Der Flughafen hier war eher als "niedlich" zu bezeichnen.
Wir gingen zu Fuß über's Flugfeld bis zur Empfangshalle. Dort wurden wir von einem für Touristen aufgestellten Balalaikaspieler mit schauerlichen Südseeklängen begrüßt.
Der obligatorische Blütenkranz wurde aber scheinbar wegrationalisiert.
Also mussten wir ohne auskommen und mit Sack und Pack durch die "Einwanderung".
Vor dem Flughafen (der nicht größer war als ein kleinstädtischer Supermarkt) wurden dann die Besucher von einem Flughafenangestellten gefragt, wo sie denn hin wollten.
Gab man bereitwillig Antwort, wurde man zu einer Person verwiesen, die dem entsprechenden Hotel angehörte. Und so wurden wir mit Frau "Aroko Bungalows" verkuppelt.
Die fuhr uns zu unserem Bungalow.
Alles wird dort recht locker gehandhabt. Die Leute sind nett und dem Klima angepasst.
Es geht alles eher etwas langsamer. Bei Temperaturen um die 30°C und einer Luftfeuchtigkeit um die 85% ist das kein Wunder.
Wir konnten an diesem Abend nur noch den herrlichen Blick von unserer Terrasse genießen und verschwanden dann, nachdem wir einige Geckos verscheucht hatten, in unseren Betten.