21. Tag
17.03.2000
Am Morgen hatten wir genügend Zeit, in aller Ruhe zu Frühstücken und uns schön zu machen.
Danach ging es dann zum Fährhafen.
Hier war auch noch nicht viel los und so hatten wir keinen Andrang am Schalter, als wir unsere Tickets für die Fähre abholten.
Danach schauten wir uns im Fährgebäude um und besuchten noch ein (für Neuseeland) unheimlich wichtiges, altes Schiff, das in einem Trockendock lag und aus der Zeit der Entdecker stammte.
Dann mussten wir uns auch schon in die Schlange einreihen und zuckelten so langsam richtung Fähre.
Wir wurden kreuz und quer über das Gelände gelotst und zum Schluss noch auf eine Rampe (was Martina gar nicht gefiel),
um dann im Bauch des Schiffes zu verschwinden.
Nun hatten wir 2 Stunden Zeit das Schiff zu erkunden und die wilde Landschaft der Marlboro Sounds zu genießen.
Andere Leute waren mehr damit beschäftigt, sich auf die Schaukelei des Schiffes zu konzentrieren.
Wir hatten sogar Glück und konnten kurz vor Wellington noch Delfine sehen, die uns ein Stück auf der Überfahrt begleiteten.
In Wellington angekommen, spuckte uns das Schiff in einer erstaunlichen Geschwindigkeit wieder in das Verkehrsgewühl der Stadt.
Da wir aber in Wellington selbst keine Station machen wollten, stürzten wir uns gleich auf unseren Highway 1 und ließen uns bis Otaki treiben.
Dort hatten wir ein schönes Motel ausgesucht.
Nach dem wir eingecheckt hatten, machten wir noch einen sehr idyllischen Spaziergang an dem fast nicht endenden Strand dieses Städtchens.
Wir erlebten einen tollen Sonnenuntergang mit vorbeiziehenden schwarzen Schwänen.
Dann gönnten wir uns im Motel noch ein Bad in einem Hot Tub (ein riesigen Whirlpool).
Sehr entspannend.
So konnten wir dann auch gut einschlafen.