24. Tag
20.03.2000
Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns wieder auf den Weg.
Wir kamen bis zu einer Showfarm.
Hier wurde den Touristen alles über die Schafzucht und das Drumherum erklärt.
Wir besuchten eine Vorführung über das Schafscheren und ließen uns 20 unterschiedliche Schafrassen zeigen.
Nach diesem Aufenthalt ging es weiter richtung Auckland.
Unterweg sahen wir dann auch noch unseren ersten Zorb.
Ein Zorb ist ein Ball mit ca. 3 Metern Durchmesser.
Er hat eine Doppelwandung, die Stöße abpolstert und ist durchsichtig.
Man kann in ihn hineinkriechen, sich festschnallen und dann damit den Berg runterrollen.
Martina wollte das aber nicht.
Der nächste Halt war in Cambridge.
Dort durfte das Auto seinen Durst löschen. In Chelsea haben wir dann nochmal unsere Vorräte ergänzt. Mittags trafen wir dann in Auckland ein.
Unser erster Weg führte uns zum Strand.
Dort macht wir eine lange Pause und beobachteten das Meer und das Treiben im Hafenbecken.
Ich sammelte wieder mal ein paar Muscheln und Martina sog die Sonnenstrahlen ein.
Als der Hunger kam, machten wir uns auf die Suche nach etwas Essbarem.
Am Strandboulevard machten wir dann ein italienisches Restaurant aus.
Wir hatten Glück. Es war ein "echter" Italiener. Und ich glaube hier haben wir unser bestes Essen in ganz Neuseeland bekommen.
Hier gab es sogar echtes San Pellegrino Wasser!
So gestärkt machten wir uns auf zu Taylors Underwater World.
Wir hatten im Prospekt davon gelesen. Es war ein Aquarium mit einer Arktis - Abteilung.
Nun war es Abend geworden und wir machten uns auf die Suche nach einem Stellplatz.
Den von uns ausgesuchten Campground zu finden war nicht ganz so einfach.
Aber nach einigem falsch Abbiegen und Rumkurven hatten wir es dann doch geschafft. Er lag in dem Stadtteil Remuera.
Hier gönnten wir uns wieder mal ein Tourist Flat.
An diesem Abend entschlossen wir, die Reise enden zu lassen. Den Trip an den Nordzipfel wollten wir ausfallen lassen und dadurch 3 Tage früher nach Hause kommen.
Martinas Zustand war der ausschlaggebende Punkt für diese Entscheidung.
Nach einem Pfannkuchen (der nicht gerade der Hit war) machten wir uns in die Falle.