10. Tag

06.03.2000
Heute werden wieder alle Sachen verstaut und mit dem Shuttle zum Autovermieter gebracht.
Unser fahrbares Zuhause für den Rest des Urlaubs wird übernommen und eingeräumt.
Es ist ein Ford Transit, der zum Wohnmobil umgebaut ist.
Er bietet Platz für 2 Personen. Eine dritte Person kann zur Not auch noch in einem Klapp-Etagenbett übernachten.
Nun geht es zum Arctic Centrum.
Von hier aus werden fast alle Expeditionen zum Südpol versorgt.
Nach diesem - etwas zweifelhaften - Besuch (zu teuer) geht's weiter zum nächsten Supermarkt.
Hier wird gleich mal versucht, mit der Linksfahrerei klarzukommen.
Nachdem wir nun festgestellt haben, dass sich ein Neuseeländischer Supermarkt auch nicht von einem Amerikanischen unterscheidet, und wir alles nur erdenkliche erworben haben (hier gibt's auch Nutella), sausen wir nun in den Urlaub!
Ab geht's, Highway 1 die Küste runter immer der Nase nach.
Bisher haben wir noch keine richtige Vorstellung, wo wir nun eigentlich hinwollen.
Aber wir haben ja Zeit genug, das rauszufinden.
Wir kommen bis Temuka. Dort werden wir auf dem Holidaypark übernachten.
Die erste Nacht in unserem Camper. Nun werden alle Dinge auf ihre Funktion überprüft.
Die elektrische Anlage wird mit der Steckdose am Standplatz verbunden.
Das Bett wird gebaut. Dafür muss der Tisch abgesenkt und eine durchgehende Liegefläche hergestellt werden.
Dann werden alle Rückenpolster umgeklappt und fertig ist das Bett.
Nun noch das Spannbettuch drauf, Kissen und Decken raus und ab in die Falle.
In dieser Nacht werden wir merken, dass wir doch auf alle Anderen hätten hören sollen, die schon mal einen Camperurlaub gemacht haben.
"Nehmt den Camper immer eine Kategorie größer, als ihr ihn braucht."
Das werden wir das nächste Mal auch machen. Die einzelnen Polster haben sich in der Nacht verschoben und am Morgen sah das Bett aus wie der Grand Canyon. Eine Ritze nach der Anderen.
Was wird das wohl geben?