17. Tag
13.03.2000
Am nächsten Morgen war das Wetter sehr freundlich.
Wir gingen zum Fährgebäude und suchten uns ein passendes Schiff für die Fahrt auf dem Milford Sound.
Wir entschieden uns für den Milford Wanderer.
Es war ein altes Segelschiff (mit Motor).
Es war zwar ein wenig teurer als die große Fähre aber man kommt nicht alle Tage hierher.
Und romantischer ist es allemal.
Beim Einsteigen wurden wir von einem Fotogarafen abgelichtet, der die Bilder wohl bei unserer Rückkehr als Reiseandenken verkaufen wollte.
Auf dem Schiff trafen wir auch den Australier vom Vorabend wieder.
Es war eine tolle Fahrt. Wir wurden bis auf wenige Meter an die steil ins Wasser abfallenden Wände gebracht, die bis zu 1500 Meter fast senkrecht nach oben gehen.
Eine Beschreibung mit Worten ist hier nicht ganz einfach.
Wir fuhren den kompletten Sound ab.
Bis nach draußen in die Tasmansee und wieder zurück.
Auf dem Heimweg kam uns ein kleines, stark motorisiertes Schlauchboot entgegen.
Es war ganz in Orange gehalten und hatte die Aufschrift "Agfa Fotokurier".
Wir sollten nicht schlecht staunen, als von dem Schlauchboot ein Sack an Bord unseres Schiffes geworfen wurde und die beim Einsteigen am Fährhafen gemachten Bilder nun schon fertig waren.
Der Fotograf hatte die Bilder vor dem Ablegen noch abgegeben und verteilte seine Aufnahmen nun hier auf dem Schiff.
Nach dem wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten, machten wir uns auf den Weg zurück über die Alpen.
Unsere nächste Nacht wollten wir in Queenstown verbringen.
Die Fahrtstrecke war zwar lang, ging aber verhältnismäßig gut.
In Queenstown angekommen beschlossen wir, uns mal eine Nacht in einem Motel zu gönnen.
Wir fanden eine Lodge die einen guten Preis machte und recht ordentlich war.
Diese Nacht verwöhnten wir uns mit einem guten selbstgemachten Essen, einem guten Bett und einer guten Dusche.
In den Betten konnten wir uns dann auf ein ehebettgrosses Heizkissen freuen.
Es schien hier manchmal recht kalt zu werden??