13. Tag

09.03.2000
Am Morgen nach dem gemütlichen Frühstück bekamen wir von Kelly noch eine Führung durch den Garten der Farm.
Wir bekamen ca. 20 unterschiedliche Fuchsienarten zu Gesicht. Auch Zitronenbäumchen wachsen hier so rum.
Nun hieß es aber Abschied nehmen und weiter ging die Reise den Highway 1 die Küste runter.
Auf dem Programm standen die berühmten Moreaki Bolders.
In fast allen Prospekten hatten wir davon gelesen. Als wir an dem Strand angekommen waren, wo sie liegen sollten, konnten wir erst unseren Augen nicht trauen.
Diese Touristische Attraktion war zwar vorhanden aber für einen Nichtgeologen doch eher langweilig anzuschauen.
Es waren kugelrunde Steine, die am Strand lagen.
Die meisten von Ihnen etwa ca. 1 bis 1,5 Meter Durchmesser.
Wo sieht man das sonst schon ? Also machten wir es wie alle anderen Touris: Ein paar Fotos knipsen und ab durch die Mitte.
Das nächste Ziel war Dunedin.
Es stand in allen Prospekten, daß die kleinen blauen Pinguine hier abends an den Strand kommen.
Also nix wie hin und gucken.
Leider hatten wir uns mal wieder in der Strecke verschätzt und waren viel zu früh in Dunedin.
Nach einem Mittagessen in einem original Irischen Pub holten wir noch Prospekte in der Tourist Information und machten uns auf zu der Pinguin Beobachtungsstation.
Nach einem Spaziergang an der Küste entlang war es immer noch sehr früh und wir entschieden uns, die Pinguine diesen Abend ohne uns an Land gehen zu lassen.
Unser nächstes Ziel war Portobello. Dieses Städtchen lag auf einer Halbinsel und war nur über eine sehr, sehr schmale Küstenstrasse zu erreichen.
Wir schwitzten Blut und Wasser auf der Hinfahrt.
Da hatten wir nämlich die Straßenseite zum Wasser hin erwischt. Ich hatte den Eindruck, daß nur unser Wohnmobil Platz hätte.
Aber nachdem alle überlebten, als uns ein Linienenbus entgegen kam, musste ich einsehen, dass die Straße doch breiter als erwartet war.
Martina war aber am Ende mit den Nerven. Wir beschlossen daher eine Strecke zu nehmen, die uns im Landesinneren nach Portobello bringen sollte.
Das führte uns eine ziemlich steile Straße bergauf und hier war alles noch schlimmer. Nun ging es eben auf der linken Seite (Martinas Seite) nicht gleich ins Wasser, sondern gleich 30 Meter steil bergab. Das war nun auch nicht besser. Aber nach einigen Kilometern Angst hatten wir endlich Portobello erreicht. Auf dem einzigen Holidaypark in Portobello herrschte Hochsaison.
Die hatten hier so was wie die Monopolstellung.
Wir bekamen keinen Stellplatz mehr für den Camper. Aber wir hatten Glück, denn eine Tourist Flat war noch frei.
Das ist eine Art einzimmer-Apartment mit Allem, was das Herz begehrt.
Fernseher, komplette Kücheneinrichtung und Dusche. In diesem Falle war alles ganz frisch renoviert und in einem sehr guten Zustand.
Die Nacht war gerettet.