1. TagFrankfurt Flughafen
Es geht los. So weit war ich noch nie von zuhause weg.
Aber es gab kein Zurück mehr. Alle Flugängste von Martina mussten nun verdrängt werden.
Auch die Reisetabletten für die Übelkeit waren eingenommen.
Nun noch hoffen, dass wir mitkommen und einen guten Platz kriegen.
Wir hatten ja leider keine fest gebuchten Plätze, sondern waren Standby.
Aber wir hatten Glück. Eine sehr nette Frau am Checkin sorgte dafür, dass wir Honeymoon in unserer Buchung stehen hatten.
Die Maschine war voll bis auf den letzten Platz, daher hatten wir leider keine Sitzplätze nebeneinander.
Aber auch das konnte noch von einem netten Steward gelöst werden.
Auf dem Flug hatten wir dann noch einen sehr schweigsamen Menschen neben uns, der kein Wort einer uns geläufigen Sprache konnte.
Das wurde besonders kompliziert, als er uns mit Händen und Füßen darum bat, das Einreiseformular in die USA für ihn auszufüllen.
Aber solche Kleinigkeiten konnten uns ja nicht schocken.
Wir wollten schließlich um die halbe Welt.