14. Tag

10.03.2000
Gleich am Morgen hatten wir schon vom Holidaypark aus eine Führung auf der Albatros Beobachtungsstation gebucht.
Es war sehr beeindruckend, diese riesigen Vögel zu sehen.
Leider ging es Martina bei der Führung nicht so gut, so dass wir uns vorzeitig wieder in den Visitor Center zurückzogen.
Nachdem Martina wieder auf dem Damm war, schlenderten wir noch ein Wenig am Strand lang und beobachteten die Seelöwen, die sich hier tummelten.
Nach einer Weile machte mich Martina auf einen winzigen Punkt im Wasser aufmerksam.
Es war ein kleines Tier, das versuchte an Land zu kommen.
Als wir es genauer ausmachen konnten stellte sich heraus, dass wir es hier mit einem kleinen blauen Pinguin zu tun hatten.
Genau die, die wir eigentlich gestern Abend in Dunedin beobachten sollten.
Und hier gab es das Ganze umsonst und ohne wilde Horden von Touristen, einfach so.
Der kleine Kerl schlich über den Strand und putzte sich dann ausgiebig, bevor er in seiner Höhle verschwand.
Nun machten wir noch eine Pause im Bus und sausten dann weiter zu unserem nächsten Termin.
Wir wollten heute alle Pinguine abhaken.
Dazu fehlte uns noch der Gelbaugenpinguin.
Und wie der Zufall es so will, gab es auf unserer Halbinsel auch eine Kolonie von denen.
Diese Kolonie war auf einer Privaten Farm.
Der Besitzer, ein Tierfreund, hatte schnell erkannt, dass mit Tierschutz in Neuseeland auch Geld zu machen ist.
Wir bekamen eine nette Diashow und dann ging es in einem alten Bus quer über die Insel.
In der Beobachtungsstation angekommen bewegten wir uns nur in einer Art Schützengräben.
Dadurch dachten die Pinguine, wir wären sehr klein (weil nur unsere Köpfe aus der Erde schauten) und störten sich nicht weiter an uns.
Die Gelbaugen sind aber eher öde Gesellen.
Sie standen nur die ganze Zeit rum und machten nix.
Aber es war eine schöne Anlage und auch die Landschaft war sehr wild und beeindruckend.
An diesem Abend übernachteten wir wieder in Portobello.
Diesmal hatten wir aber einen Stellplatz für den Camper bekommen.